Bergbautradition

Bergbau- u. Naturdenkmal Binge in Geyer

Bergbau- u. Naturdenkmal Binge in Geyer

Das Bergbau- u. Naturdenkmal Binge (Pinge) ist das Wahrzeichen der Stadt Geyer. Zwei Bingebrüche in den Jahren 1704 und 1803 schufen diesen riesigen Einbruchkrater. Das Gestein litt durch die Abbaumethode (Kammerabbau) des Feuersetzens sehr an seiner Festigkeit und es kam zu diesen gewaltigen Einstürzen. Noch heute ruhen zwei verschüttete Bergleute unter den Gesteinsmassen. Das Felsmassiv des &quotKnauers&quot ragt aus der kraterförmigen Vertiefung. Die Binge hat einen Durchmesser von ca. 200 - 250 m und eine Tiefe von 50 - 60 m.

Historischer Bergbauverein Aue e.V.

Historischer Bergbauverein Aue e.V.

Führungen im Oberen Vestenburger Stolln auf dem Auer Heidelsberg Vereinsmitglieder im Habit Kaue mit Vestenburger Stolln Unser Knappschaftssaal Der &quotHistorische Bergbauverein Aue e.V.&quot hat mit Hilfe von Mitgliedern und gesellschaftlichen Institutionen ein Denkmal des Auer Altbergbaus geschaffen. Er betrachtet sich als Organisator und Träger der bergbauhistorischen Bestandsaufnahme und trägt so zur Erhaltung der Sachzeugen unserer lokalen bergbaulichen Vergangenheit bei.

Heimatmuseum „Knochenstampfe“ Dorfchemnitz

Heimatmuseum „Knochenstampfe“ Dorfchemnitz

In der Knochenmühle In einem ehemaligen Bauernhof, befindet sich die einzig erhaltene Knochenstampfe im Erzgebirgsraum. Hauptattraktion ist das wasserradgetriebene Stampfenwerk mit dessen Hilfe Tierknochen zerkleinert wurden. Aber auch die Vielzahl der Sonderaustellungen, wie &quotSachsen schönstes Osternest&quot locken die Besucher an den beschaulichen Ort. Wenn dann auch noch der älteste Steinbackofen Sachsen angefeuert und leckeres Brot gebacken wird, das mit Kräuterquark aus dem eigenen Kräutergarten belegt ist, dann glaubt man, die Zeit sei stehen geblieben.

Auf Spurensuche in Oelsnitz

Auf Spurensuche in Oelsnitz

Wandern entlang des Bergbaulehrpfades im liebenswerten Oelsnitz im Erzgebirge Glückauf-Turm Start und Ziel des Bergbauweges ist das Bergbaumuseum. Bei einer ca. 4-stündigen Wanderung befindet sich der Besucher auf den Spuren der Bergbaugeschichte von Oelsnitz. Auf 18 Stelen erfährt man Interessantes, Skurriles und Wissenswertes. Am höchsten Punkt der Strecke, der Deutschlandschacht- Halde, hat man dann vom Glückauf-Aussichtsturm einen herrlichen Blick auf Oelsnitz und seine Umgebung. Bei guter Sicht kann man sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig oder den Fichtelberg sehen.