Kirchen, Sakralsehenswürdigkeiten

Kirche der Jungfrau Maria Geburt (Kostel Narození Panny Marie)

Kostel Narození Panny Marie

Die erste Erwähnung der römisch-katholischen Kirche der Jungfrau Maria Geburt in Chabařovice (dt. Karbitz) stammt aus dem Jahr 1352. Die gegenwärtige Gestalt bekam sie Ende des 17. Jahrhunderts, als das ursprüngliche Bauwerk auch mit dem Großteil der Gemeinde völlig zerstört wurde. Die feierliche Grundsteinlegung für die neue Kirche führte Graf Kolowrat-Krakowsky aus Chlumec (dt. Kulm) durch. Die Grafenfamilie spendete auch den Hauptaltar mit dem Bild der Geburt Marias von Peter Brandl. Den Kreuzaltar ließ Pfarrer Michal Schmiedt auf eigene Kosten bauen.

St. Josef Kirche (Kostel sv. Josefa Nakléřov)

Die untergegangene frühbarocke St.-Josef-Kirche wurde 1679-1683 an der Stelle eines älteren frühbarocken Bauwerkes errichtet. Sie hatte einen rechtförmigen Grundriss, ein halbrundes geschlossenes Presbyterium mit rechtwinkligen seitlichen Anbauten. Von dem prismenförmigen Turm vor der Stirnwand aus dem Jahr 1805 leitete angeblich Napoleon I. am 17. 9. 1813 die Schlacht bei Varvažov (dt. Arbesau). 1975 wurde die Kirche im Rahmen der Vorbereitung für den Kohletagebau abgerissen.

Kirche zur Hl. Elisabeth von Thüringen (Kostel Sv. Alžběty Uherské)

Kostel Sv. Alžběty Uherské

Die Kirche zur Heiligen Elisabeth von Thüringen in Teplice (dt. Teplitz) wurde im neugotischen die sog. reine Stilistik anstrebenden Stil erbaut. Ihr Bau begann 1862 und wurde um 25 Jahre später beendet. Das Kircheninnere ist auch im neugotischen Stil und über dem Altar befindet sich ein Gemälde der heiligen Elisabeth von Thüringen.

St. Johannes der Täufer Kirche (Kostel Sv. Jana Křtitele)

Kostel Sv. Jana Křtitele

Die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers ist eine der Dominanten des Marktes Zámecké náměstí in Teplice (dt. Teplitz). Der genaue Zeitpunkt ihrer Errichtung ist unbekannt, man weiß aber, dass sie Anfang des 16. Jahrhunderts einen Turm bekam und Anfang des 18. Jahrhunderts im Barockstil umgebaut wurde. Diese Neugestaltung war nicht die letzte, die Kirche machte noch mehrere durch. Das Kircheninnere ist im Barock- und Rokokostil.

Herz Jesu Kirche - Rote Kirche in Trnovany (Kostel Božského srdce Páně- Trnovanský červený kostel)

(Kostel Božského srdce Páně) Trnovanský červený kostel

Die Herz-Jesu-Kirche in Teplice (dt. Teplitz) wird anhand ihrer Farbe durch die Einheimischen auch Rote Kirche genannt. Die Kirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika mit einem Querschiff und prismenförmigem Turm im pseudogotischen Stil gebaut. Ihre Verzierung führte 1934 der Maler A. Böhm durch.

Zisterzienserkloster Osek (Cisterciácký klášter Osek)

Cisterciácký klášter Osek

Das Zisterzienserkloster in Osek (dt. Ossegg) gehört zu den wichtigsten Denkmälern Erzgebirges und hat eine europaweite Bedeutung. Gegründet wurde es im 12. Jahrhundert durch das Adelsgeschlecht der Hrabischitzer. Die Hrabischitzer zogen nach Osek den Zisterzienserorden hinzu, der im Kloster sein Hinterland fand. Ursprünglich stand hier eine dreischiffige Basilika, die im 18. Jahrhundert unter dem Baumeister Octavian Broggia einige Änderungen durchmachte. Den höchsten Wohlstand erlebte das Kloster unter Abt Benedikt Littwerig am Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts.

Kirche Mariä Heimsuchung der Jungfrau (Kostel Navštívení Panny Marie)

Kostel Navštívení Panny Marie

Die Gründungszeit der Jungfrau-Maria-Heimsuchung-Kirche in Moldava (dt. Moldau) ist unbekannt, 1687 erfolgte ihr Umbau und 1851 eine Erweiterung. Es handelt sich um ein einschiffiges rechteckiges Bauwerk mit auffälligem prismenförmigem Turm mit Schindeldeckung. Jeden Samstag finden hier regelmäßige Gottesdienste statt und einmal im Jahr treffen sich zur heiligen Messe ehemalige Landsleute aus Moldava und aus verschwundenen Gemeinden Pastviny (Grünwald) und Oldříš (Ullersdorf). Die Kirche und der anliegende Friedhof stehen unter dem Denkmalschutz.

St. Anna-Kirche (Kostel sv. Anny)

Kostel sv. Anny

Die St.-Anna-Kirche wurde im 16. Jahrhundert gebaut, bekam im Barock einen Anbau und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts renoviert. Eine Erneuerung erfolgte auch am Anfang des 20. Jahrhunderts. Auf dem anliegenden Friedhof fanden die letzte Ruhestätte bedeutende Persönlichkeiten der Stadt Krupka (dt. Graupen) sowie Opfer der Pestepidemien und Kriege. Im Sommer ist die Kirche der Öffentlichkeit zugänglich. Es werden hier Konzerte und Ausstellungen organisiert und Sie können auch eine Kirchenführung in Anspruch nehmen.

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